Waldhonig (Bioland)

Bioland Waldhonig in Thüringen geerntet.

Kräftiges, würziges Aroma aus dem Honigtau der Fichte, Weißtanne, Kiefer und Eiche. Bleibt lange Zeit flüssig.

Bio nach EU-Ökoverordnung: Kontrollstelle DE-ÖKO-006

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Bio Waldhonig

Waldhonig ist der Sammelbegriff für Blatthonige verschiedener Baumarten. Dazu gehören u.a. Fichte, Weißtanne, Eiche, Linde, Ahorn, Kiefer, Lärche. All diese Baumarten können in manchen Jahren von Blattläusen befallen werden, die Teile der Pflanzensäfte ausscheiden. Das erkennt man auch daran, dass unter solchen Bäumen in der warmen Zeit von Juni bis September alles klebt. Dieser Überfluss von Honigtau zieht u.a. Ameisen und auch Honigbienen an, um den Honigtau zu sammeln und im Falle der Bienen zum Bienenstock zu fliegen.

Wie schmeckt Waldhonig?

Waldhonig hat ein kräftig, würziges Aroma. Er hat eine tief braune Färbung und bleibt lange flüssig. Er enthält gesunde ätherische Öle, Mineralien, Spurenelemente und ist besonders reich an Enzymen.

Ernte des Waldhonig

Es gibt Jahre, in denen die Wälder überfüllt sind von Blattläusen. In anderen Jahren sind sie scheinbar komplett verschwunden. Voraussetzung, um diesen Honig ernten zu können, sind große Waldgebiete in denen die o.g. Baumarten vorkommen. Es müssen zusätzlich genügend Läuse vorhanden sein und das Wetter muss mitspielen. Langanhaltende Schönwetterphasen mit ausreichend Bodenfeuchte sind ideal. Viele Unwägbarkeiten, daher ist die Waldhonigernte jedes Jahr eine große Unbekannte. Die Ernte von Waldhonig hat aber noch weitere Fallstricke: Normalerweise freuen wir Imker uns immer, wenn die Bienen fleißig viel Nektar oder Honigtau eintragen. Unter bestimmten Voraussetzungen produzieren die Blattläuse ausgesprochen viel Melezitose, einem Dreifachzucker der es in sich hat. Dann kippt die imkerliche Freude über viel Honig in den Waben schnell um in Sorge und Panik. Denn ein Anteil von über 10% Melezitose im Honig sorgt dafür, dass der Honig nicht mehr geerntet werden kann. Innerhalb weniger Tage nach dem Eintragen des flüssigen Goldes wird der Honig betonhart in den Waben und kann nicht mehr geschleudert werden. Auch für die Bienen kann der Betonhonig gefährlich werden, wenn sich davon zuviel im Futtervorrat für den Winter befindet. Melezitosehonig ist sehr reich an Mineralien und die Bienen können diesen auch mangels Wasserverfügbarkeit im Winter nicht gut verwerten. Ihre Verdauung ist durch diesen Honig stark beeinträchtigt. Deshalb sind wir bei Waldhonigtracht stets auf Hab-Acht-Stellung und wandern bei Melezitose-Verdacht mit unseren Bienen schnell fort. Wie wir uns auch in vielen anderen Punkten um die Gesundheit und Vitalität unserer Bienen kümmern, erfahren Sie hier.

Gewicht n. a.