Heidehonig (Bioland)

Bioland Heidehonig aus der Colbitz-Letzlinger Heide, Sachsen-Anhalt

Kräftig herbes Aroma.

Bio nach EU-Ökoverordnung: Kontrollstelle DE-ÖKO-006

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Bio Heidehonig

Heidehonig, die Honig-Spezialität der niederdeutschen Heidelandschaften. Im Spätsommer beginnt die Besenheide (Calluna vulgaris), umgangssprachlich Erika oder Heidekraut genannte typische Strauchpflanze der Heide zu blühen. Dann erstrahlt die Heide in einem satten Lilaton. Die Heidelandschaften sind entstanden durch die Beweidung nährstoffarmer eiszeitlicher Endmoränen auf meist sandigem Boden. Heidelandschaften sind ein bedrohter Lebensraum mit vielen seltenen Tier- und Pflanzenarten. Die Heideimkerei war bereits im 19. Jahrhundert die erste erwerbsmäßig betriebene Form der Imkerei. Manch ein Heidebauer hielt bis zu 300 Bienenvölker in traditionellen Strohkörben, sogenannten Stülpern.

Wie schmeckt Heidehonig?

Heidehonig hat in der Vielfalt der Honigsorten einen Sonderstatus. Denn Heidehonig hat ein ausgesprochen würzig-herzhaftes Aroma und eine gallertartige Konsistenz. Echter Heidehonig hat eine tief rotbraune Farbe. Heidehonig eignet sich hervorragend zum süßen eines Salatdressings oder als süße Note in deftigen Soßen und Wildgerichten.

Ernte des Heidehonig

Wir ernten unseren Bio Heidehonig in der Colbitz-Letzlinger Heide in Sachsen-Anhalt, mit über 20.000 Hektar das größte geschlossene Heidegebite Mitteleuropas. Entstanden ist die Heidelandschaft auf kargem, sandigem Boden durch Hutewaldnutzung, einer besonderen, traditionellen Art der Viehhaltung. Seit 1934 bis heute wird die Heide militärisch genutzt. Auf viele Hektar großen Freiarealen gedeiht hier die Besenheide. Die Hauptblütezeit beginnt Anfang August und endet Mitte September. Damit die Erikapflanze aber nicht nur blüht, sondern auch Nektar produziert, sind leichte Niederschläge vor der Blühte und sommerliche Temperaturen während der Blüte ideal. Nach ca. 4 Wochen wird das Sperrgebiet für die imkerliche Sondernutzung wieder geschlossen und es geht mit unseren Bienenvölkern wieder zurück in die Thüringer Heimat.

Gewicht n. a.